Über mich

Hallo miteinander!

Ich bin Altenpfleger aus Leidenschaft und genau aus diesem Grund möchte ich meine Erfahrungen in diesem Bereich mit euch allen teilen.

Zu mir: ich bin männlich und 22 Jahre jung und komme und arbeite in der wunderschönen Stadt Bremen. Aus Gründen des Datenschutzes kann und darf ich leider nicht mehr von mir preisgeben, da man so einen Zusammenhang zu meinen Patienten herstellen könnte.

Natürlich bilde ich mich regelmäßig weiter, worüber ich euch künftig selbstverständlich ebenfalls auf dem Laufenden halten werde. In der Altenpflege gibt es immer mal wieder Neuerungen, die mal mehr und mal weniger positiv für meine Patienten und auch für uns, die Altenpfleger und Altenpflegerinnen, sind.

Zum Hintergrund, weshalb ich Altenpfleger aus Leidenschaft geworden bin: Meine Mama, zu der ich ein sehr inniges Verhältnis habe, war bzw. ist immer noch Altenpflegerin. Ich glaube, ebenfalls aus Leidenschaft. Sie erzählte mir früher als ich ein kleiner Junge war oft von ihren Patienten und mich faszinierte stets daran, wie sie mir beschrieb, dass sich ihre Patienten Tag für Tag über ihre Anwesenheit freuen und dankbar sind für jede Zuneigung, jedes Wort. Sie unterstützte und unterstützt immer noch, auch in ihrer Freizeit, pflegebedürftige Frauen und Männer, damit sie an einem aktiven Leben teilnehmen können und ihren Lebensabend in Würde genießen können. Sie erzählte mir beispielsweise auch von den Tanzabenden im Altenheim oder den eher seltenen Ausflügen ins Theater, bei denen sich viele ihrer Patienten in ihre Vergangenheit zurückversetzt sahen und sie selbst auch. Mir war damals schon klar, dass ich später Altenpfleger werden möchte. Ich liebte die Erzählungen.

Nach der Realschule bewarb ich mich an einer Fachschule und wurde angenommen. Meine Praktika führte ich in verschiedenen Altenheimen durch und in einem arbeite ich heute noch. Und dies sehr, sehr gerne.

Leider ist es so, dass wir Altenpfleger, immer noch nicht so bezahlt werden, wie wir es eigentlich verdienen würden, aber immerhin kann ich gut leben und bin gesund. Auch um den Kampf für eine „faire Bezahlung“ möchte ich euch immer mal wieder berichten.

Mich erfüllt die Tatsache, dass ich Menschen helfen kann und das Leben von auf Hilfe angewiesenen Menschen durch meine Arbeit etwas lebenswerter machen kann.

Auch wenn ich versuche bei meiner Arbeit so professionell wie möglich zu sein, und bei der Versorgung niemanden bevorzuge, habe ich auch meine Lieblingspatienten und einige richtige Freundschaften im Altenheim. Gerade die Nähe zu Menschen ist es ja, die meine Arbeit so schön macht. Meinem Freund Herr M. helfe ich beim täglichen zu Recht machen, da er es leider alleine nicht mehr kann und es ihm wichtig ist. Er ist immer dankbar und zu einem Scherz aufgelegt. Das ist eine wichtige Sache: der Humor. Er sollte meiner Meinung nach nie verloren gehen.
Mit Frau S. spiele ich Bridge und Canasta, wenn es meine Zeit zulässt.
Alles in allem liebe ich meinen Job und freue mich jeden Tag aus Neue, zu helfen, zu unterstützen und die Dankbarkeit zu spüren, die man heutzutage leider viel zu selten entgegengebracht bekommt.

Bleibt gespannt!