3D-Druck-Trend

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3D Druck ist weltweit im kommen und es wird mit Sicherheit eine immer größer werdende Rolle in unserem Leben in der Zukunft spielen: 3D Drucker werden immer besser und gleichzeitig günstiger. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die 3D Druck Technology die Wohnzimmer der Nationen erobert.

3D Druck: Der Trend im Kommen

Ob Militär, James Bond oder die NASA. Die 3D Revolution dringt in alle Bereiche des Alltags und bietet nachhaltigeren, kostengünstigeren Weg zur Herstellung von maßgeschneiderten Modellen und Prototypen.

Die Technologie-Innovation

Seit 1986 gibt es ihn, den 3D Drucker. Anders als der gewöhnliche Drucker vom Arbeitstisch, der auf einer Fläche zweidimensional arbeitet, baut der 3D Drucker räumliche Objekte aus hauchdünnen Schichten in schnellster Zeit und dazu mit weniger Materialverbrauch, da auf die Materialkosten für zum Beispiel Formvorfertigungen verzichtet wird. Durch den sogenannten Computer Aided Design (CAD) wird dem 3D-Drucker die Beschreibung des nötigen Objektes mitgeteilt, die mittels PC-Anschluss übertragen wird. Keramik, Kunststoff oder Metall, mittlerweile können 3D-Drucker beinahe jedes Material verwenden, um es schichtenweise, pulverartig auf die Arbeitsfläche zu bringen und mit Hochenergie-Lasern an nötigen Stellen zu zusammen zu schmelzen.

Von NASA bis James Bond

Auch die US-amerikanische Weltraumagentur NASA bedient sich der neuen Technologie. In die neue Mars-Trägerrakete werden teilweise einzelne Bauteile aus dem 3D Drucker eingebaut. Das System, das in Amerika Verwendung findet, stammt aus Lichtenfels, Bayern, in dem der 3D Drucker M2 Cusing von dem Unternehmen Concept Laser gebaut wird. NASA argumentiert für den neuen 3D Trend. Nicht nur spart man durch diese Herstellungsmethode laut NASA Zeit und Geld, sondern wird der Bau um Vielfaches sicherer als mit anderen Methoden, denn aufgrund der von Anfang an bestehenden Anleitung durch den CAD, die Gefahr beim Zusammenschweißen der einzelnen Teile zum Modell oder beim generellen Zusammenbau entfällt und vom 3D Drucker übernommen wird.

Auch das Interesse des Militärs bleibt nicht ruhen. Auch hier sind die Faktoren Zeit und Geld das Hauptargument. Die ständige Erneuerung und Instandsetzung von Systemen und Ressourcen benötigt bestimmte Komponenten, die durch 3D Druck besonders günstig hergestellt werden können. Doch die Energiebehörde geht weiter, aufgrund der enorm vergünstigten Bedingungen, die durch das neue 3D Fertigungssystem geboten wird, in der Zukunft die Hälfte an Energiekosten einsparen.

Es scheint, als gäbe es keine Grenzen für die neue Innovation. Doch die moralischen Werte bleiben wie zuvor wichtiger als der wirtschaftliche Aspekt. Dies beweist das Unternehmen Statasys bei einem aktuellen Diskurs um die Rechte der Gruppe Defense Distributed an der Herstellung einer Prototyp-Waffe für genannte Zwecke der Volksaufklärung. Der Presse wird bestätigt, dass kein 3D-Druck-Unternehmen die Nutzung ihrer Produkte für illegale Zwecke wissend zulassen wird. So wird Defense Distributed der neu erworbene 3D Drucker wieder abgenommen.

Doch nicht nur die Technologie Branche wird von dem neuen Trend angezogen: Im neuen James Bond Film „Skyfall“ fährt Daniel Craig einen Aston Martin DB5, der extra für den Dreh mittels 3D Druck hergestellt wurde.

Nicht alle sind begeistert

Vor allem die Finanzgurus prophezeien Gefahr. Durch die steigende Popularität des 3D Drucks und der dazugehörigen Produkte geht auch der Verkauf der 3D-Druck-Aktien bergauf. Dieses Phänomen wird unter anderem als Hype und die Kraft der Innovation der aktuell größten Hersteller als wachsende Blase am Aktienmarkt bewertet.

Ins Auge der Kritiker fiel unter anderem der Innovationspreis der Consumer Electronics Show, der 2013 an den CubeX von 3D Systems vergeben wurde, der sich jedoch nicht groß von dem 2010er Modell eines BFB 3000 unterscheidet.

Ein 3D Drucker für zuhause

Auch gewöhnliche Konsumenten können sich neuerdings einen innovativen 3D Drucker für das Büro leisten. Die Auswahl an Kunststoffmaterialien macht den 3D Druck privat abwechslungsreich, die bunten Farben bringen Vielseitigkeit und bieten mehr Freiraum für Kreativität. Die Bedienung eines 3D Druckers wird vom Hersteller so leicht wie möglich gemacht: Zumeist werden Montageanleitungen beigelegt, Zubehörteile dem Kit beigefügt und der eigenständige Zusammenbau und die Druckfertigkeit dauern nur wenige Stunden. Ein besonderer Reiz für Heimwerker, Designer und Hobbyarchitekten ist auch das Platzersparnis, da die meisten 3D Drucker sogar auf den Schreibtisch passen. Auch für Schulen, Ausbildungsstätten, Vereine und Small-Business ist ein 3D Drucker gut erwirtschaftbar: Mit einem durchschnittlichen Preis von ca. 1000 Euro für simple und kompakte 3D Drucker liegt die Preisschwelle gut im Pensum der meisten Haushalte, für die ein solches Gerät in Erwägung kommt.